BaltCoast

Projektleistung:

Management & Kommunikation

s.Pro war für das gesamte Projektmanagement des Projekts zuständig. Das umfasste folgende Aktivitäten:
  • Beratung der Projektpartner über INTERREG Regeln und Prozeduren
  • Organisation von zahlreichen Projektworkshops und Konferenzen
  • Sicherstellung der Kohärenz der Projektaktivitäten mit der Zielsetzung
  • Erstellung und Pflege der Projektwebsite
  • Erstellung von projektbezogenen Präsentationen und Informationsmaterialien
  • Finanzmanagement und Koordination von dem gesamten Projektbudget
  • Strategieentwicklung und Empfehlungen für die EU IKZM-Strategie
  • Erarbeiten von Folgeaktivitäten im Ostseeraum, an der Adria und am Schwarzen Meer
Förderprogramm: 
Lead Partner: 
Gesamtbudget: 
3 Mio. €
Gesamtdauer: 
2002–2006
Das aus dem INTERREG-III-B-Programm für die Ostseeregion geförderte Projekt BaltCoast wurde auf der 5. Konferenz der verantwortlichen Ministerien für Raumplanung im Ostseeraum entwickelt und war Bestandteil des “VASAB 2010 Spatial Development Action Programme”.

BaltCoast berücksichtige als erstes Projekt im Ostseeraum:
  • Schutz- und Entwicklungsziele gleichermaßen
  • verschiedene Typen von Küstenbereichen, z.B. von Massentourismus betroffene Bereiche, suburbanisierte Bereiche, Bereiche mit unterentwickelter Infrastruktur usw.
  • landseitige Küstenräume wie auch Meeresräume
  • alle betroffenen öffentlichen und privaten Akteure

Mit einem Gesamtetat von fast 3 Mio. Euro umfasste BaltCoast 17 Teilprojekte, für deren Durchführung 22 nationale, regionale und lokale Verwaltungen, zwei Forschungsinstitute und eine Nichtregierungsorganisation (NGO) aus insgesamt sieben Ostseeanrainerstaaten verantwortlich waren. Die Projektaktivitäten zwischen 2002 und 2005:

Identifizierung und Lösung von Konflikten in Offshore-Bereich:
  • Vorbereitung einer Studie zur Offshore-Nutzungen und Konflikten
  • Erarbeitung einer transnationalen Nutzungsstrategie für diese Bereiche

Identifizierung und Lösung von Konflikten in bestimmten Küstenbereichen (landseitig):
  • Empfindliche Lagunen und Feuchtbiotope (z.B. Konfliktlösung zwischen Tourismus und Naturschutz durch zeitliche und räumliche Zonierungskonzepte)
  • Stadtgebiete (z.B. Konfliktlösung zwischen Suburbanisierung und Naturschutz durch Erarbeitung gemeinsamer Strategien)

Umsetzung der existierender Regionalpläne und -programme für das Management des Küstenbereiche unter Berücksichtigung verschiedener Ansatzweisen
  • Erarbeitung von generellen Empfehlungen für ein Integriertes Küstenzonenmanagement (IKZM) im Ostseeraum zur Veränderung der institutionellen Rahmenbedingungen und Raumplanungsprozesse in den Teilnehmerländer.